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Hakemicke-Schule und Firma Imhäuser kooperieren

Nordrhein-Westfalen, 17.06.2007 14:21 Uhr (sor)

Olpe. "Betriebspraktikum" — so heißt das Zauberwort... Vor allem für Jugendliche, die einen Hauptschulabschluss anstreben, bieten Praktika eine einmalige Chance, dem potenziellen zukünftigen Arbeitgeber zu zeigen, was in ihnen steckt. Nicht selten konnten sich Schüler so bereits vorzeitig einen Ausbildungsplatz sichern.

Start­schuss des Projekts "Part­ner­schaft Schule& Wirt­schaft"

Dieser Überzeugung sind auch die Hakemicke-Hauptschule Olpe und die Olper Metallwerke Gustav Imhäuser, die zukünftig zusammen arbeiten, um junge Leute auf den richtigen (Berufs-)Weg zu bringen. Der Startschuss des neuen Projekts "Partnerschaft Schule & Wirtschaft" fiel am vergangen Donnerstag in den Räumlichkeiten der Firma Imhäuser.

Kooperieren beim Projekt Partnerschaft Schule und Wirtschaft: die Hakemicke Hauptschule und das Olper Industrieunternehmen Gustav Imhäuser.
Kooperieren beim Projekt Partnerschaft Schule und Wirtschaft: die Hakemicke Hauptschule und das Olper Industrieunternehmen Gustav Imhäuser.

Das Projekt ist — nach der erfolgreichen Einführung des Langzeitpraktikums — ein weiterer Bestandteil des Konzeptes zur Berufswahlvorbereitung der Hakemicke-Hauptschule. Ziel dieses neuen zukunftsweisenden Bausteins sei es, ein Netz mit Lernpartnerschaften aufzubauen, die für beide Partner eine Bereicherung darstellen, so Schulleiterin Claudia Limper-Stracke.

Geplant von Seiten der Firma Imhäuser sind neben Betriebsbesichtigungen Schnupperpraktika für Schüler der 8. Klassen, die dann in den Oberstufenklassen 9 und 10 auf drei wöchige Blockpraktika ausgeweitet werden sollen. Parallel dazu erhalten die 10. Klassen die Möglichkeit eines Langzeitpraktikums, bei dem die Jugendlichen einmal wöchentlich für ein ganzes Jahr lang in den Industriebetrieb "reinhorchen" können.

Vor dem Hintergrund der sich ständig verändernder Anforderungen in der privaten Wirtschaft werden für die Lehrkräfte Fortbildungen zum Thema "Bewerbungen" angeboten. Ziel ist es hiermit, den Kenntnisstand der Lehrpersonen auf stets aktuellem Level zu halten.
Auch der Partner "Unternehmen" soll effektiven Nutzen von der Kooperation haben: Angefangen bei einem praxis- und handlungsorientierten Unterricht ist bei Bedarf eine Nachbetreuung von Schülern im Rahmen von allgemeinbildenden fachlichen Inhalten vorgesehen.

Darüber hinaus hilft die Schule bei dem Knüpfen von Kontakten zwischen Schüler und Unternehmen, das eine längerfristige Eignungsprüfung potenzieller Auszubildender ermöglichen soll. "Gerade vor dem Hintergrund eines sich langfristig abzeichnenden Fachkräftemangels, dürfte es für die Unternehmen von besonderen Interesse sein, jetzt gemeinsam mit der Schule in die Ausbildung junger Menschen zu investieren, um optimal auf Veränderungen in der Zukunft vorbereitet zu sein", so Limper-Stracke wörtlich und fügt hinzu, dass auch der Förderung der Schlüsselqualifikationen besonderer Bedeutung zu käme, die durch die Zusammenarbeit von Schule und Unternehmen deutlich besser forciert werden könnten.

Neben der Industrie sollen auch das Handwerk und der Handel in das Projekt integriert werden. Ihre aktive Beteiligung als zusätzlicher Partner zugesagt haben für diese Bereiche das Einzelhandelsunternehmen Dornseifer sowie die Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer Arnsberg.

Text + Foto: Timo Schrage

www.mgi-olpe.de

 

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