Deutschland, 07.04.2010 14:38 Uhr (lenneper)
Meschede. Eigene Erfahrungen weitergeben und Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf begleiten - mit diesem Ziel engagieren sich seit 2008 ehrenamtliche Ausbildungspaten an der Franz-Stahlmecke-Schule und der Elisabeth-Schule in Meschede.Nach den Osterferien startet das Projekt des Lokalen Bündnisses für Familie und der Stadtteilkonferenz Meschede-Nord in die nächste Runde.
Dann werden neue Patenschaften gebildet: Immer einer Schülerin oder einem Schüler der Jahrgangsstufe acht wird eine Patin oder ein Pate zugeordnet. Nur mit dieser Eins-zu-eins-Betreuung, so Projektkoordinator Martin Gadermann, ist auch eine individuelle Begleitung möglich.
Derzeit sind acht Patinnen und Paten in Meschede aktiv, vermittelt werden könnten aber mehr. Die freiwilligen Ausbildungspatinnen und -paten sind Ansprechpartner für die Jugendlichen, beraten bei der Berufswahl und unterstützen in der Bewerbungsphase. Sie begleiten die Jugendlichen während der Ausbildung und stehen ihnen bei Problemen mit ihrer Erfahrung zur Seite. Ziel ist es unter anderem das Selbstbewusstsein und die Motivation der Schülerinnen und Schüler zu stärken.
Das Projekt steht allen offen, die Freude an der Arbeit mit Jugendlichen haben und das eigene Wissen weitergeben möchten. Neben einer Vorbereitung auf die Patenschaft findet in Ergänzung regelmäßig ein Patenstammtisch statt, dort können sich die Engagierten über ihre Arbeit austauschen und Probleme diskutieren.
Wer sich vorstellen kann als Ausbildungspate tätig zu werden sollte sich mit Martin Gadermann Leiter der Offenen Tür in den Weingärten und Projektkoordinator (Tel.: 02 91/77 79) in Verbindung setzen.
Teaserfoto: Dieter Schütz-pixelio (www.pixelio.de)