Deutschland, 30.07.2010 09:17 Uhr
Ein „Klassiker“ in diesem Bereich ist die im Ausbildungspakt verankerte Einstiegsqualifizierung: Für zwei von drei Jugendlichen führt ein solches, sechs- bis zwölfmonatiges Betriebspraktikum zu einem Ausbildungsvertrag. Der Anteil der Jugendlichen mit Migrationshintergrund bei den EQs liegt bei 34 Prozent. Die Einstiegsqualifizierung ist zudem ein gutes Instrument, um Unternehmensinhaber mit Migrationshintergrund an Ausbildung heranzuführen.
Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Politik und migrantischen Verbänden wird sich die IHK-Organisation auch künftig ins Zeug legen. Es gilt, noch mehr Jugendlichen mit Migrationshintergrund Ausbildungschancen zu erschließen und weitere Unternehmensinhaber/-innen mit Migrationshintergrund von den Chancen der Berufsausbildung in Deutschland zu überzeugen. Voraussetzung für eine höhere Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist, dass sie bei schlechten Schulleistungen stärker individuell gefördert werden. Dieses Ziel muss daher auch im neuen Pakt für Ausbildung verankert werden.
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