Nordrhein-Westfalen, 31.08.2007 14:57 Uhr
Gummersbach. Vor einem Jahr startete die Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung mit insgesamt 6 Mitarbeitern im Hause des Arbeitgeberverbandes Oberberg, gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Die klassischen Wege in die Arbeitswelt von Schule in Ausbildung sind holprig geworden. Die Bewältigung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben stellt eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit dar, dies gilt insbesondere für Jugendliche aus Hauptschule, Realschulen und Gesamtschulen.
Daher ist es umso wichtiger, zielorientierte und informierte Schüler hinsichtlich der Berufswahl den potenziellen Ausbildungsbetrieben zur Verfügung stellen zu können.
Diesem Thema widmet sich die Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung, das regionale Übergangsmanagement, mit den Partnern der Ausbildungsinitiative Oberberg in besonderer Weise. Seit August 2006 gibt es das Projekt, welches zum ersten Mal diese übergreifende, koordinierende Stelle aufgebaut hat, die die Jugendlichen bereits während der letzten zwei Schuljahre erreicht und bei Berufswahl und Bewerbung unterstützt.
Nachdem bereits über 1200 Jugendliche an den Berufswahlorientierungsworkshops mit Betriebsbeteiligung von mehr als 40 oberbergischen Firmen teilnahmen, sind weitere Workshops und Projekte geplant.
Der Höhepunkt des Jahres fand am vergangenen Freitag in der Gesamtschule Eckenhagen mit dem ersten Oberberg Casting statt. Gemeinsam mit Herrn Professor Dr. Huisinga von der Universität Siegen, Fachbereich Erziehungswissenschaften, und den Mitarbeitern der OK-Ausbildung wurde der erste Pilot des Oberberg Casting entwickelt. Potenziale gab es für die Jury, bestehend aus den vier oberbergischen Firmen „Mobiler Pflegedienst Koxholt, Elektro Lindlar, Norwe GmbH und Gebr. Zwinge Metallbau GmbH“ zu entdecken.
Stolz präsentierten 12 Schülerinnen und Schüler ihre Projekte mit Unterstützung der Abteilungsleiterin Frau Barbara Heuser und der Lehrerin Frau Anette Schößler von der Gesamtschule Eckenhagen. Für alle bemerkenswert und erstaunlich waren die Ergebnisse. Vor allem muss die kurze Zeitspanne von der Idee bis zur Umsetzung Berücksichtigung finden, so die Projektleiterin Claudia Fuchs.
Das Durchhaltevermögen, das Engagement und die Motivation der Jugendlichen war Klasse. Dies sind alles Kompetenzen, die auch im Berufsleben gefragt sind. So war die einstimmige Meinung der Jury: Wir können uns jeden Einzelnen als zukünftigen Auszubildenden vorstellen.
Wir als Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung bedanken uns für die Bereitschaft der Schule, für die erstaunliche Mitarbeit der Schüler und die professionelle Juryarbeit der Firmen zu dem gelungenen ersten Oberberg Casting.
Für alle Jungendlichen der Sekundarstufe I, die Begleitung, Informationen und Beratung für den Übergang Schule Beruf wünschen, steht das Team der Oberbergischen Koordinierungsstelle zur Verfügung.
Kontakt :
Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung
Grotenbachstraße 16
51643 Gummersbach
Tel.: 02261 – 9142540
Fax: 02261 – 9142544
E-Mail: info@ok-ausbildung.de
Web: www.ok-ausbildung.de
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