Deutschland, 08.06.2010 16:15 Uhr
Das Handwerk in den neuen Bundesländern hat im Mai 2010 4.082 Ausbildungsverträge abgeschlossen – 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt. Angesichts der deutlich zurückgehenden Schulabgängerzahlen, fürchtet das Handwerk in den neuen Bundesländern, zu Beginn des Ausbildungsjahres unter den Zahlen des Vorjahres zu landen. Im Vorjahr blieben in Ostdeutschland rund 1.400 Lehrstellen unbesetzt.
"Die demografische Entwicklung bedroht die Fachkräftesicherung in ostdeutschen Handwerksbetrieben", warnte Handwerkspräsident Kentzler. Er forderte eine Verbesserung der schulischen Vorbildung, kündigte eine Werbeoffensive des Handwerks um Auszubildende an und erwartet 2011 eine Öffnung des Handwerks für Auszubildende aus den Nachbarländern.
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