Deutschland, 26.10.2011 08:54 Uhr
Der Traum, als Global Player ein aufregendes Jetset-Leben zu führen oder einfach etwas von der Welt zu sehen, steht für immer mehr Berufsanfänger im Vordergrund ihrer Berufswahl. Mittlerweile finden sich auch immer mehr Angebote, die den Jobeinsteigern erste Gehversuche auf dem internationalen Parkett ermöglichen. Durch das Leonardo-da-Vinci-Programm der EU können Auslandspraktika sogar finanziell gefördert werden.
Fördergelder für die Karriere im Ausland
Der Erwerb internationaler Berufserfahrungen ist dieser Tage enorm wichtig. Nationale und internationale Organisationen unterstützten und fördern Ausbildungen und Praktika im Ausland, damit der internationale Handel und das Geschäftsnetz der Bundesrepublik auch weiterhin gestärkt werden. Auch für Arbeitssuchende lohnt sich der Blick ins Ausland. Will man außerhalb von Deutschland als Selbstständiger Karriere machen, stehen einem unter Umständen sogar Zuschüsse der Arbeitsagentur zu. Das entschied jetzt ein Gericht und verurteilte die Bundesagentur für Arbeit zur Zahlung an einen Klagenden. Das Urteil sicherte einem arbeitslosen Diplom-Betriebswirt ein Überbrückungsgeld für die Übernahme einer Pizzeria im österreichischen Ried. Nach der ersten Forderung hatte die Bundesagentur zunächst mit der Begründung abgelehnt, dass ausschließlich Tätigkeiten in Deutschland gefördert würden. Das Gericht legte die momentane Rechtslage allerdings anders aus. Es komme bei einem neuen Job im Ausland nicht einmal darauf an, einen gültigen Wohnsitz in Deutschland vorweisen zu können.
Auch deutsche Unternehmen setzen vermehrt darauf, ihren Angestellten und besonders den jungen Berufseinsteigern Erfahrungen auf dem internationalen Parkett zu bieten. So kann man sich bei dem Finanzberater MLP beispielsweise auf das internationale Praktikumsprogramm „Join the best“ bewerben. Das MLP Praktikum bietet über 100 Praktikumsplätze bei verschiedenen Global Playern und zudem attraktive Stipendien an.
Internationaler Austausch immer gern gesehen
Der Blick über den Tellerrand und die Erweiterung des eigenen Horizonts sind insbesondere für junge Leute wichtig, auch weil die Globalisierung im Internetzeitalter weiterhin mit großen Schritten voranschreitet. Studenten- und Schüleraustausche sind deshalb nicht nur wichtig, sondern geradezu essenziell, um weiterhin in der Weltwirtschaft konkurrenzfähig zu bleiben. Egal ob nach Kanada, Finnland, Amerika, Japan oder Afrika – die Hauptsache ist, man traut sich, die Grenzen des eigenen Kulturkreises auch einmal zu durchbrechen. Die Erkenntnis, dass sich die meisten Länder nur oberflächlich unterscheiden, aus wirtschaftlicher Sicht aber manchmal grundverschieden sind, ist wichtig für zukünftige Geschäftsverhandlungen. Auch die abenteuerlichen, spannenden Erfahrungen ermutigen gerade die Berufsanfänger, später einmal in einem anderen Land innerhalb oder außerhalb Europas zu lernen, zu leben, zu arbeiten oder dort Geschäfte zu machen. Die so erworbenen Fertigkeiten kommen einem immer wieder zugute. Die gesammelten Erfahrungen und die geknüpften Kontakte sind ebenfalls unbezahlbar.
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