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Die 20 wichtigsten Tipps für das Vorstellungsgespräch

Deutschland, 13.08.2007 10:47 Uhr

Hier ein paar Tipps, die auch dir bei deinem Vorstel­lungs­ge­spräch weiter helfen können.

1. Erstellen Sie in der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch eine Liste von Fragen, die Sie im Vorstellungsgespräch fürchten, und versuchen Sie – wie auch bei anderen möglichen Fragen -, sich schon vorher Antwortmöglichkeiten zurechtzulegen.
2. Prüfen Sie, bevor Sie sich zum Vorstellungsgespräch aufmachen, ob Sie alle Unterlagen/Kopien eingesteckt haben, die Sie mitbringen sollen und die Sie bereits verschickt haben.
3. Kommen Sie rechtzeitig und nicht abgehetzt und verschwitzt zum Termin. Planen Sie der Berechnung des Anfahrtswegs ein, dass es zu Staus, Umleitungen, Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr etc. kommen kann. Seien Sie auf jeden Fall früher da, um sich mental einstimmen und auf die möglichen Fragen des Personalchefs durchgehen .
4. Wenn Sie eine längere Anreise zum Beispiel mit der Bahn vor sich haben, sollten Sie am besten noch nicht mit der Kleidung losfahren, die Sie auch im Vorstellungsgespräch tragen werden. Ist Ihnen das Umziehen z.B. auf der Bahnhofs-Toilette zu umständlich, sollten Sie dafür sorgen, dass zumindest Hemd oder Bluse knitterfrei ankommt. Wenn Sie mit einer großen Tasche reisen, sollten Sie dann aber nicht mit ins Vorstellungsgespräch nehmen. Entweder deponieren Sie ihr Gepäck im Schließfach; oder Sie können auch den Pförtner des Unternehmens, bei dem Sie das Gespräch haben, bitten, die Tasche bei ihm solange abstellen zu dürfen?
5. Kommen Sie ausgeschlafen zum Vorstellungsgespräch. Die Party am Abend zuvor besser ausfallen lassen. Sollten Sie an dem Tag des Gesprächs krank sein, z.B. schwer erkältet, ist es sinnvoller, anzurufen und um Verschiebung zu bitten, als mit allen sichtbaren und unsichtbaren Beeinträchtigungen einer schweren Erkältung anzutreten und sich nicht optimal präsentieren zu können. Das gilt natürlich auch für die Einladung zum Test.
6. Kleiden Sie sich angemessen. Was das heißt? Wer sich zum Beispiel um einen Ausbildungsplatz bei der Bank oder Sparkasse bewirbt, tritt besser nicht in Sportschuhen und Jeans auf – als Verkäufer in einem Sportgeschäft hingegen mag das durchaus passend sein. Wenn Sie vorhaben, sich bei einem Kreditinstitut, einer Rechtsanwalts- und Notarkanzlei, einem Versicherungsunternehmen etc. vorzustellen, dann darf es schon der Aunzug, das Kostüm, der Blazer sein. Patentrezepte für die absolut richtige Kleidung gibt es nicht. Aber schauen Sie sich doch einfach mal typische Berufsvertreter/innen in dem von Ihnen angestrebten Beruf an und orientieren Sie sich an deren Kleidung. Verdeutlichen Sie sich, dass Sie auch mit Ihrer Kleidung eine Art Arbeitsprobe und Visitenkarte abgeben. Verzichten Sie deshalb auf Extravaganz wie übertriebene Schminke oder allzu grelle, buntgemusterte Bekleidung – es sei denn, Sie bewerben sich in der Kunst- oder Werbebranche. Dort mag es als Ihr Markenzeichen durchgehen.
7. Begrüßung: Schon hier findet die erste Überprüfung statt, Eindruck bildet sich. Ein zu kräftiger Händedruck oder verschämte Laschheit erzeugen wenig Sympathie in den ersten wichtigen Sekunden dieser für Sie bedeutsamen Begegnung mit Ihrem potentiellen Ausbildungsplatzvergeber. Stellen Sie sich mit Vor- und Nachnamen vor. Begrüßen Sie Ihr gegenüber freundlich lächelnd und merken Sie sich seinen Namen.
8. Reden Sie Ihre/n Gesprächspartner/in möglichst häufig mit Namen an.
9. Denken Sie an Ihre Körpersprache: Verschränken Sie nicht Arme und Beine. Das wirkt abwehre und unsympathisch. Wer mit der Hand vor dem Mund spricht, kann sich nur schwer verständlich machen, und wer sich alle paar Sekunden nervös durchs Haar fährt, überzeugt nicht.
10. Halten Sie mit dem Gegenüber Blickkontakt. Das heißt natürlich nicht, dass Sie ihn oder sie unentwegt anstarren sollen, sondern blicken Sie offen und freundlich.
11. Unterbrechen Sie Ihr gegenüber nicht, sonder hören Sie geduldig und Interessiert zu. Antworten Sie erst danach.
12. Es kommt – wie bereits erwähnt – im Vorstellungsgespräch nicht darauf an, dass Sie möglichst viel reden. Antworten Sie auf die Fragen überzeugend und relativ knapp, aber gut formuliert. Bis zu 80% der Zeit – so zeigen entsprechende Untersuchungen - verbringen Bewerber/innen im Vorstellungsgespräch mit zuhören. Lassen Sie Ihr gegenüber ruhig reden. Hören Sie aufmerksam zu und versuchen Sie zwischendurch, einige verständnisvolle, kurze Zwischenbemerkung fallen zu lassen. Der/die Gesprächspartner/in wird sich vielleicht endlich mal wieder richtig verstanden fühlen und Ihnen das mit entsprechender Sympathiepunkten honorieren.
13. Reagieren Sie immer freundlich und höflich.
14. Sprechen Sie nie negativ über (ehemalige) Lehrer, Mitschüler.
15. Was immer man gegen Sie einwendet, es kommt darauf an, wie Sie damit umgehen..
16. Verdeutlichen Sie sich , dass Sie den Verlauf des Vorstellungsgesprächs weitestgehend mitbestimmen.
17. Als Bewerber/in sollten Sie wissen, was und wie Sie etwas sagen wollen. Insbesondere muss Ihnen klar sein, was Sie nicht sagen wollen und wie Sie mit dem Worten schweigen.
18. Es gibt keine unangenehmen Fragen im Vorstellungsgespräch, wenn Sie die richtige Einstellung haben, gut vorbereitet sind und somit angemessen antworten können.
19. Zum Schluss kommt es auf den Versuch eines angenehmen Abgangs an. Man wird sich bei Ihnen für Besuch, Bewerbung, Interesse an der Firma/ Institut bedanken. Wichtig: Eine Klärung, wie es weitergeht, das heißt, wann man Sie benachrichtigen wird. Ihre Frage sollte aber nicht drängend oder ungeduldig vorgetragen werden. Am besten so: ,,Was meinen Sie , wie wir verbleiben? Soll ich anrufen oder melden Sie sich bei mir? Wissen Sie schon, wann das in etwa sein wird?“
20. Beim Rausgehen auch hinter der Bürotür die Fassung bewahren (man weiß nie, wie hellhörig es hier ist, wer Sie sonst noch beobachten kann etc.) die Tür natürlich nicht zuknallen, nicht erleichtert aufatmen (und wenn nur ganz leise), schon gar keine Flüche ausstoßen.

 

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