Deutschland, 21.05.2010 18:28 Uhr (lenneper)
Dresden. Der Zugang zur Berufsfachschule für Gesundheit und Pflege wird im Freistaat Sachsen vereinfacht.
Einem Bericht der Presseagentur ddp zufolge, können ab dem kommenden Schuljahr zunächst an sechs Standorten im Freistaat auch Schüler mit einem Hauptschulabschluss aufgenommen werden. So habe es zumindest das Kultusministerium am Freitag in Dresden mitgeteilt. Dadurch möchte der Freistaat mehr Schüler für eine Tätigkeit im Pflegebereich gewinnen. Bislang war der einjährige Schulbesuch nur mit einem Realschulabschluss möglich.
Durch die Öffnung der Berufsfachschulen - die eine berufliche Grundbildung in der Pflege vermitteln sollen - können künftig auch Schüler mit einem Hauptschulabschluss den Beruf des Kranken- und Altenpflegers erreichen. Der einjährige Schulbesuch könne nach dem Abschluss auf die zwei Jahre dauernde Ausbildung zum Krankenpflegehelfer angerechnet werden.
Die neuen Zulassungsbestimmungen werden an den Schulstandorten in Dresden, Görlitz, Chemnitz, Leipzig, Schwarzenberg und Plauen erprobt. Ab dem Schuljahr 2011/2012 soll die neue Form der Ausbildung dann im gesamten Freistaat angeboten werden.
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