Deutschland, 12.05.2010 13:10 Uhr
Neheim. „Wir müssen versuchen junge und qualifizierte Kräfte in der Region zu halten!“ Einstimmig war das Credo von der Wirtschaftsförderung Arnsberg (wfa) und den Vertretern der Unternehmen und Schulen. Und damit junge Menschen sehen, welche Möglichkleiten es in der Region um Arnsberg gibt, findet nun die erste Ausbildungsmesse am 28. und 29. Mai im Neheimer Kaiserhaus statt.
„Eigentlich ist es eine neue, alte Veranstaltung“, so Bernd Lepski, Geschäftsführer der wfa. Seit 18 Jahren gibt es in Arnsberg eine Berufsbörse, nun erhält diese Veranstaltung einen ganz neuen, jungen Rahmen.
„Wir wollten die Messe ganz klar vom Schul- und Pflichtcharakter fernhalten“, so Peter Bolte vom Berufkolleg für Wirtschaft und Verwaltung in Arnsberg. Die „Arnsberger Ausbildungsmesse 2010“ soll Jugendliche eine erste Orientierung geben, welche Optionen mit welchem Schulabschluss möglich sind und wie das Angebot auf dem Ausbildungsmarkt aussieht.
In einer Arbeitsgruppe von 30 Beteiligten aus Unternehmen, Lehrern und Wirtschaftsförderung wurde das Konzept für die neue Messe entwickelt.Die Vertreter der Unternehmen sind sich ebenfalls einig, dass es heutzutage nötig ist, solch Berufsmessen einen Eventcharakter zu „verpassen“. „Damit ist im Kaiserhaus natürlich der optimale Rahmen gegeben“, erläutert Andrea Pusch von „Interprint“. Das vielfältige Berufsangebot steht im Vordergrund. So werden, neben den Ausbildern der Firmen, auch viele Azubis zugegen sein. So entstehen viel schneller Gespräche. Für Jugendliche ist es einfacher jemanden seinen Alters anzusprechen und so Infos aus erster Hand zu erhalten.
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