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KREIS OLPE

Kemper in Olpe beeindruckt mit Ausbildungsleistung

Nordrhein-Westfalen, 25.02.2007 23:57 Uhr

Siegen/Olpe. Die Firma Kemper in Olpe setzte im Jahr 2006 rund 175 Millionen Euro um, wobei der Export­an­teil bei rund 30 Prozent lag. "Das Unter­nehmen liegt stabil im Markt und dies ist nicht zuletzt unseren erheb­li­chen Akti­vi­täten in der Perso­nal­ent­wick­lung sowie der Erst­aus­bil­dung zuzu­schreiben." Mit diesen Worten beschrieb Geschäfts­führer Rupprecht Kemper vor den Mitglie­dern des Berufs­bil­dungs­aus­schusses der HK Siegen (IHK) die Wett­be­werbs­si­tua­tion der Olper Firma.


Inten­siver Wett­be­werb erfor­dert bestens geschultes Personal

Das Unternehmen entwickele, produziere und vertreibe Sanitärarmaturen für die Trinkwasserinstallation, anspruchsvolle Gussteile sowie gewalzte Bänder aus Bronze und anderen Kupferlegierungen für die Automobil- und Kommunikationsindustrie. Der Wettbewerb sei wesentlich intensiver und nur mit einer hoch motivierten Mannschaft, mit ständigen Produkt- und Verfahrensinnovationen sowie mit ausgeprägter Flexibilität zu bestehen.

Der Berufsbildungsausschuss, der unter Leitung seines Vorsitzenden Willi Brase (MdB) zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen kam, war beeindruckt von der Intensität, mit der Kemper insbesondere die Personalentwicklung betreibt.

Ausbildungsquote von neun Prozent

Bei 560 Mitarbeitern werde regelmäßig eine Ausbildungsquote von rund neun Prozent erreicht. "Beispielhaft und nachahmenswert" nannte Brase diese Ausbildungsleistung des Familienunternehmens.

Schwierige Zeiten für Hauptschüler

Inhaltlich befassten sich die Mitglieder des Ausschusses mit der Lehrstellenlage im Kammerbezirk. Dabei würdigten sie, dass die Unternehmen die Zahl der Lehrverträge im vergangenen Jahr um satte 9,1 Prozent gesteigert hätten. Dennoch bleibe noch viel zu tun. Vor allem Hauptschüler hätten mittlerweile erhebliche Schwierigkeiten, Lehrstellen zu erhalten. Lediglich knapp ein Drittel schaffe diesen Übergang reibungslos. Noch dramatischer sei die Situation der Förderschüler.

IHK-Geschäftsführer Klaus Gräbener betonte, dass gerade vor diesem Hintergrund die derzeitige Lage trotz der Zuwächse nach wie vor ernsthaften Anlass zur Sorge biete. Er informierte über den Stand einiger Projekte und Programme, die Perspektiven für junge Menschen schaffen sollen. Dabei stand die vom Berufsbildungszentrum (bbz) der Industrie- und Handelskammer Siegen entwickelte Lehrgangsinitiative "Haus der Berufsvorbereitung" im Mittelpunkt.

 

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