Deutschland, 25.05.2008 10:28 Uhr
Olpe / Kreis Olpe. "Noch ein Jahr Schule und was kommt dann?" Ausblicke und Perspektiven gab es für die Schüler und deren Eltern der neunten Klasse der GTHS Hakemicke in diesem Jahr erstmalig an einem ganz besonderen Ort: dem Technikum der Firma Kemper.
"Diese Informationsveranstaltung bildet den Auftakt für die außerbetriebliche Nutzung des Gebäudes, wie wir uns es vorgestellt haben. Das Ziel ist es, in diesen Räumen Wissen zu vermitteln", so Rupprecht Kemper, Geschäftsführer der Metallwerke. Auch der stellvertretende Schulleiter Stefan Huppertz freute sich sehr über den außergewöhnlichen Ort für die Informationsveranstaltung:
Nicht im stillen Kämmerlein
"Sonst findet dies immer im stillen Kämmerlein an der Schule statt. Umso besser ist es, hier in einem Betrieb über die Zukunft und Ausbildungschancen zu sprechen." Für Jugendliche sei ein Jahr vielleicht lang, aber die Zeit hole sie ein, so Huppertz weiter, umso wichtiger sei es, dran zu bleiben und sich rein zu knien, sei es in der Schule, im Praktikum oder beim Kontakte knüpfen.
Dem schloss sich Günter Arns, Berufswahlkoordinator an der GTHS Hakemicke an: "Dieses Jahr ist entscheidend!" Im Anschluss erläuterte Otto Huckestein den Aufbau des zehnten Schuljahres und die zwei Abschlusstypen: mit dem Typ A hat man den Abschluss "Hauptschule nach der 10. Klasse", mit dem Typ B die "Mittlere Reife".
Außerdem findet ein Langzeitpraktikum statt: Zwei Wochen im Betrieb, eine Woche Nacharbeiten in der Schule und ab dann jede Woche ein Tag im Betrieb. Das Ziel ist natürlich in dem Betrieb einen Ausbildungsplatz zu erhalten, und da sind die Chancen wirklich gut.
Daraufhin stellten Rupprecht Kemper die Firma Metallwerke Kemper sowie Siglinde Bednar die Metallwerke Imhäuser vor und erläuterten die Chancen in den beiden Unternehmen.
Uta Fiedler von der IHK stellte das Projekt "Haus der Berufsvorbereitung vor" , das in diesem Jahr erstmalig auch im Kreis Olpe stattfindet. Dirk Cordes von der Handwerkskammer Arnsberg erläuterte die Chancen der praktischen Berufe, Bernhard Schmidt, Leiter des Berufskollegs Olpe, beschrieb Möglichkeiten der weiterführenden SchulAusbildung. Des Weiteren versicherte Werner Heuel die Unterstützung der Berufsberatung der Agentur für Arbeit.
Zum 20. Mal hat die Firma Metallwerke Kemper in diesem Jahr ihren Jugendförderpreis vergeben.
Eine gute Schulbildung ist die wichtigste Voraussetzung dafür, einen Ausbildungsplatz zu erhalten und zu behalten.
So steht es in der Kemper-Ausschreibung des Jugendförderpreises. "Der Preis soll jungen Menschen bei der Berufsausbildung finanziell helfen, damit die Ausbildung noch besser oder überhaupt ermöglicht wird", so die beiden Geschäftsführer Rupprecht Kemper und Winfried Fischer.
Christina Maria Heuel erhält Förderpreis
Von Kemper gibt es aber auch noch über den Jugendförderpreis zu berichten.
Dieser wurde im Jahr 1989 anlässlich des 125-jährigen Firmenjubiläums ins Leben gerufen und mittlerweile zum 20. Mal vergeben.
Gelohnt hat sich die Bewerbung um diese großzügige Unterstützung in diesem Jahr für die 19-jährige Christina Maria Heuel aus Olpe.
Sie ist in der Kreisstadt geboren und wird im Sommer nach ihrem Abitur das Studium an Folkwang-Musikhochschule in Essen in der Fachrichtung "Gesang" aufnehmen.
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