Deutschland, 06.05.2011 11:05 Uhr
Ein Studium kostet Geld. Das ist nicht erst seit der Einführung der Studiengebühren so, sondern schon immer galt es Miete für ein Zimmer, Geld für die Lernmaterialien und für die täglichen Bedürfnisse aufzubringen. Geld kosten aber auch Bücher und die AStA-Gebühren sowie das Semesterticket. Um neben diesen Ausgaben noch ein wenig Geld für private Vergnügen übrig zu haben, bleibt vielen Studenten nur, einen Job neben der Uni anzunehmen
Möglichst nah an der Uni
Wegen der relativ straff durchorganisierten Studienpläne bleibt Studenten nicht allzu viel freie Zeit zum Arbeiten übrig. Am besten fährt man daher, wenn man einen Job bekommt, der direkt mit dem Studium zu tun hat. Als sogenannter Hilfswissenschaftler kann man direkt am Institut tätig werden und hat vor allem den Vorteil, dass man sich seine Zeit relativ frei einteilen kann. Außerdem beschäftigt man sich dann auch während des Jobbens mit der Uni und kann so zielstrebiger und konzentrierter studieren. Solche Studentenjobs sind natürlich heiß begehrt und meist bekommen nur ältere Semester, die den Professoren und Dozenten schon bekannt sind, eine der Stellen. Auch an der übrigen Uni sind aber vielfach Jobs zu haben, die vielleicht nur entfernt mit dem Studium zu tun haben, einen aber trotzdem an der Uni halten. Dann ist es auch nicht so schwierig, ein paar Stunden zwischen den Vorlesungen oder Seminaren zu arbeiten. Wem diese Möglichkeiten nicht bleiben, der muss sich auf die Suche machen und etwas anderes suchen. Welche Jobs für Studenten in München, Berlin oder Hamburg zur Verfügung stehen, findet man am besten durch einen ersten Check im Internet heraus. Jobbörsen und die Seiten regionaler Arbeitsvermittler können Aufschluss über den studentischen Arbeitsmarkt geben. Doch auch spezialisierte Jobseiten, exklusiv für Studenten, findet man im Netz.
Vorteile für beide Seiten
Nicht nur der Student hat etwas davon, wenn er jobbt. Auch für Arbeitgeber ist ein Student ein attraktiver Arbeitnehmer, wenn es um geringfügige Beschäftigung oder Aushilfstätigkeiten geht. In der Regel müssen für Studenten keine Steuern und Sozialabgaben bezahlt werden, da man als Studi selbst oder sogar noch über seine Eltern zu günstigen Konditionen kranken- und sozialversichert ist. Und das gilt nicht nur für den auch bei anderen Arbeitnehmern üblichen, gesetzlichen Rahmen von 400 Euro-Jobs. Als sogenannter Werksstudent kann ein Studierender bis zu 20 Stunden pro Woche eingesetzt werden und muss trotzdem nicht sozialversichert werden. Geschaffen wurde dieses Modell, um Studenten und Arbeitgeber zu entlasten, wenn Diplomarbeiten oder Betriebspraktika anstanden. Inzwischen gilt die Einstellung als Werksstudent als legitimes Mittel, beiden Seiten den Zuverdienst zu versüßen und den Studierenden das Leben finanziell nicht zu schwer zu machen.
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