Deutschland, 16.04.2011 14:06 Uhr
Neheim. „Schulabschluss – und was dann?“ So geht es sicher vielen Absolventen bei der Frage nach der Berufswahl und der eigenen Zukunft. Konstruktive Antworten soll da die zweite Arnsberger Ausbildungsmesse liefern, die am Freitag, 27. und Samstag, 28. Mai, im Kaiserhaus in Neheim stattfindet.
„Die Messe ist größer und es sind mehr Aussteller vertreten als 2010. Der Erfolg im vergangenen Jahr hat sicher einige Unternehmen überzeugt, sich auch auf der Messe zu präsentieren“, sagt Bernd Lepski von der Wirtschaftsförderung der Stadt Arnsberg. „Es gibt eine höhe Präsenz der regionalen Wirtschaft, aber auch kleinere Unternehmen werden mit dabei sein.“
An zwei Tagen werden sich die Aussteller präsentieren und für die verschiedensten Berufsbilder werben. Aber auch der praktische Bezug ist wichtig, schließlich wolle man einerseits die Ursprünge der Tätigkeit zeigen und den Jugendlichen andererseits die Möglichkeit geben, einen Bezug zum Produkt entwickeln zu können. Denkanstöße für die spätere Weichenstellungen können dabei gleich mitgenommen werden.
Alle Gäste – ob Schulklassen mit ihren Lehrern, Eltern oder Bürger – können sich auf dem Gelände informieren. Zudem gibt es Fachvorträge. Damit sich aber keiner verloren fühlt, gibt es in diesem Jahr erstmals „Ausbildungs-Guides“, die Interessierte über die Messe und von Stand zu Stand führen.
Bieten soll die Messe vor allem Eins: Berufswahlorientierung für die Schüler, wie der stellvertretenden Schulleiter des Berufskollegs am Berliner Platz, Raimund Reuther, betont: „Sie soll einen Anreiz schaffen und auch das Interesse für andere Berufe wecken.“
Dies ist auch das Anliegen einiger Aussteller, schließlich gibt es mehr Berufe als Bürokaufmann oder Kosmetikerin. Sie wollen für die vielfältigen Möglichkeiten in den Betrieben hier vor Ort werben – und genau wie die Jugendlichen Kontakte knüpfen. „Viele meiner Schüler haben ihre Ausbildungsplätze über ihr Praktikum bekommen. Und den Kontakt für ein Praktikum hier auf der Messe herzustellen halte ich für eine wichtige Sache“, sagt Christiana Brökelmann, Lehrerin an der Theodor-Heuss-Schule in Arnsberg. Persönliche Gespräche sind während der Messe natürlich auch möglich.
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